Weißer Tee
Schon die chinesischen Kaiser genossen den köstlichen Geschmack und das zartblumige Aroma des Weißen Tees. Für die Herstellung verwendet man die weißen Teeknospen und die ganz jungen, silbrigen Blattspitzen chinesischer Teepflanzen (Thea Sinensis). Diese weißen Härchen, chinesisch Bai Hao, ergaben übrigens aus einem chinesischen Dialekt ins Englische übertragen die Bezeichnung Pekoe. Während weniger Tage im Frühjahr, wenn die Knospen gerade anfangen auszutreiben, werden die jungen, flaumbedeckten Triebe von Hand gepflückt. Die Verarbeitung beschränkt sich auf ein schonendes Welken und Trocknen an der Sonne. Weißer Tee wird nicht erhitzt, gerollt oder gepresst. Die Knospen bleiben ganz erhalten und verleihen dem Aufguss ein delikates Aroma. Er wird in China aber auch wegen seiner Müdigkeit vertreibenden, Stimmung aufhellenden und Konzentration stärkenden Wirkung hoch geschätzt und gehört auch in Asien zu den Raritäten. Es handelt sich bei Weißem Tee immer um naturreinen Teegenuss von höchster Güte!
Tipp: Bei der Dosierung das Blattvolumen berücksichtigen. Etwa 2 Teelöffel pro Teeschale, bzw. soviel, wie man mit drei Fingern greifen kann. Lassen Sie Weißen Tee beim ersten und zweiten Aufguss kurz ziehen (ca. 1 - 3 Min.), dann aber wirklich genug Tee nehmen!
Das Wasser etwas vom Siedepunkt abkühlen lassen (ca. 80 - 90 °C).
Genießen Sie Weißen Tee auf jeden Fall pur!
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